PDF-Metadaten bearbeiten
Titel, Autor, Thema, Schlagwörter, erzeugendes Programm: Was das PDF über sich selbst aussagt, lässt sich hier nachlesen und berichtigen – oder leeren.
Kostenlos · 100 % lokal – nichts wird hochgeladen- 1Öffnen Sie Ihr PDF.
- 2Lesen Sie die Felder nach und berichtigen Sie sie – oder leeren Sie sie.
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So bearbeiten Sie die Metadaten eines PDFs
Öffnen Sie das Dokument: Titel, Autor, Thema, Schlagwörter, das erzeugende Programm sowie Erstellungs- und Änderungsdatum erscheinen genau so, wie sie in der Datei stehen. Berichtigen Sie, was falsch ist, leeren Sie, was nicht mitreisen soll, und laden Sie herunter. Diese Felder sind keine Kosmetik. Sie stehen beim Empfänger in den Dateieigenschaften, in der Titelleiste seines Readers, in den Treffern der Windows-Suche und oft auch dort, wo das Dokument später liegt – im Ratsinformationssystem einer Gemeinde, im Bewerberportal, im Anhang an eine Kanzlei. So geht eine Bewerbung mit dem Titel „Lebenslauf_Vorlage_final2“ hinaus, ein Angebot mit dem Namen des vorigen Kunden, ein Protokoll mit der Kollegin als Autorin, von der die Vorlage stammt. Berichtigt wird im Browser: nichts hochgeladen, kein Konto, kein aufgedrücktes Zeichen, keine Obergrenze – und einmal geladen, kommt die Seite ohne Verbindung aus. Angezeigt wird, was wirklich in der Datei steht – nicht, was das Ursprungsprogramm hineingeschrieben zu haben behauptet.
Metadaten leeren – und die übrigen Verstecke
Alle Felder auf einmal zu leeren, geht hier. Nur verrät ein PDF mehr über sich als seine Eigenschaften: GPS-Koordinaten in eingebetteten Fotos, Anhänge, Kommentare, ältere Fassungen, Skripte, ausgeblendete Ebenen, unsichtbarer Text. Das Werkzeug PDF anonymisieren führt sie alle auf, zeigt zu jedem Versteck den tatsächlichen Inhalt und lässt Sie entscheiden, was mitgeht – das ist der Weg, bevor ein Dokument im Netz veröffentlicht oder eine Auskunft nach Artikel 15 DSGVO herausgegeben wird. Dieses Werkzeug hier berichtigt dagegen einen falschen Steckbrief, Feld für Feld. Das Erstellungsdatum lässt sich lesen und leeren, aber nicht auf ein anderes Datum umschreiben. Ist die Datei mit einem Passwort geschützt, führt der Weg zuerst über PDF-Passwort entfernen. Trägt sie eine kryptografische Signatur, gilt diese nach dem Speichern als gebrochen – das tut jede Änderung an einer signierten Datei, nicht nur unsere. Und bei einem Scan steht im Feld für das Programm häufig das Modell des Geräts, das im Flur steht.
Häufige Fragen
Warum sollte man die Metadaten berichtigen?
Weil sie mit der Datei reisen: der Name aus einer fremden Vorlage, der Titel eines Dokuments, an dem Sie längst jede Zeile geändert haben, das Programm der Herkunft. Sie stehen in den Dateieigenschaften, und Suchmaschinen lesen sie mit.
Wie lässt sich alles auf einmal löschen?
Das Werkzeug Bereinigen macht die ganze Runde: Metadaten, aber auch Anhänge, Skripte, GPS-Daten in eingebetteten Bildern und ein Dutzend weiterer Verstecke. Das ist der Weg, wenn personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO verschwinden sollen.
Lassen sich die Erstellungsdaten ändern?
Sie lassen sich lesen und leeren, aber nicht auf ein anderes Datum umschreiben: Ein von Hand gesetztes Erstellungsdatum wäre eine Lüge, und solche stellt dieses Werkzeug nicht her.
Warum trägt mein PDF den Namen einer fremden Person?
Weil es aus einer Vorlage stammt oder aus einer Datei, die Ihnen jemand geschickt hat: Als Autor bleibt eingetragen, wer das Ursprungsdokument angelegt hat, auch wenn Sie darin jede Zeile geändert haben.
Sieht der Empfänger diese Felder?
Ja, in den Dateieigenschaften – zwei Klicks in jedem PDF-Reader – und Suchmaschinen lesen sie, sobald das Dokument im Netz veröffentlicht wird.