Zwei PDFs vergleichen
Zwei Versionen desselben Dokuments, nebeneinander, Seite für Seite: Was sich geändert hat, wird sichtbar. Beide Dateien bleiben auf Ihrem Gerät.
Kostenlos · 100 % lokal – nichts wird hochgeladen- 1Öffnen Sie die erste Version.
- 2Wählen Sie die zweite aus – verglichen wird Seite für Seite.
- 3Gehen Sie die gefundenen Unterschiede durch.
So vergleichen Sie zwei Fassungen desselben PDFs
Öffnen Sie die Fassung, die Sie für die neuere halten, und wählen Sie die zweite Datei aus – der Dateidialog gehört Ihrem Betriebssystem, hochgeladen wird nichts. Beide Dokumente werden Seite für Seite gezeichnet und Bildpunkt für Bildpunkt verglichen; abweichende Stellen fasst das Werkzeug zu Feldern zusammen, und über denselben Seiten läuft zusätzlich ein Vergleich Wort für Wort. Heraus kommt deshalb keine bunte Überlagerung, sondern eine Liste zum Durchklicken: „vier Wochen“ wird zu „acht Wochen“, Seite 3. Grün heißt hinzugekommen, Rot entfallen, Bernstein an Ort und Stelle ersetzt. Ein Klick springt auf die Stelle, der nächste auf die folgende. Haben Sie die beiden Fassungen vertauscht, drehen Sie die Leserichtung um, statt von vorn anzufangen. Zum Schluss laden Sie einen Bericht als PDF herunter: Deckblatt mit beiden Dateinamen, Seitenzahlen und der Zählung der Änderungen, danach je eine Seite pro geänderter Seite mit dem markierten Bild – das, was in die Akte gehört. Beide Dateien bleiben dabei auf Ihrem Gerät, und bei einem Arbeitsvertrag, einer Personalakte oder Vergabeunterlagen ist genau das der Grund, den Vergleich nicht einem Onlinedienst zu überlassen: kein Konto, keine Größengrenze eines Servers, und nach dem ersten Besuch läuft alles auch offline.
Wenn die Seitenzahlen nicht mehr zusammenpassen
Verglichen wird Seite 1 gegen Seite 1, Seite 2 gegen Seite 2. Weicht die Länge ab, steht das oben im Fenster – die andere Fassung hat vierzehn Seiten, Ihre dreizehn –, und die überzähligen Seiten werden als ganz hinzugekommen oder ganz entfallen gemeldet. Ist dagegen mitten im Dokument ein Absatz dazugekommen, verschiebt sich der Umbruch, und alles danach sieht auf dem Bild verändert aus. Der Wortvergleich hilft dann weiter: Er nennt je Seite die Wörter, die wirklich neu oder fort sind, wobei ein auf die nächste Seite gerutschter Absatz einmal als entfallen und einmal als hinzugekommen erscheint. Bei sehr langen Seiten schaltet er ab, und das Bild gilt. Ein Scan lässt sich gegen seine digitale Fassung halten, doch das Korn des Papiers erzeugt mehr Treffer als der Text; schicken Sie ihn vorher durch die Texterkennung. Eine passwortgeschützte zweite Datei liest das Werkzeug nicht ein – nehmen Sie den Schutz zuerst mit PDF-Passwort entfernen heraus. Der Vergleich selbst liest nur und ändert an keiner der beiden Dateien etwas, auch nicht an einer unterschriebenen. Wer lieber im eigenen Werkzeug gegenüberstellt, holt sich den Fließtext mit PDF in Text umwandeln heraus.
Häufige Fragen
Vergleicht das Werkzeug den Text oder das Bild?
Das, was die Seite zeigt: Sichtbare Unterschiede werden gemeldet, auch ein verschobenes Layout – und nicht nur ein geändertes Wort.
Müssen beide Dateien gleich viele Seiten haben?
Nein. Die Seiten werden der Reihe nach verglichen, und ein Längenunterschied wird gemeldet statt übergangen.
Werden meine beiden Dokumente irgendwohin geschickt?
Nein. Der Vergleich läuft vollständig in Ihrem Browser, nichts wird hochgeladen.
Lassen sich ein Vertrag und seine unterschriebene Fassung vergleichen?
Ja, das ist der häufigste Fall: Der Vergleich meldet Seite für Seite, was sich am Bildschirm zwischen beiden Fassungen geändert hat – ein Wort, eine Klausel, ein verschobenes Layout.
Kann ich einen Scan mit seiner digitalen Fassung vergleichen?
Der Vergleich betrachtet das, was die Seite zeigt, also ja – aber ein Scan bringt sein Korn und seinen leichten Versatz mit, und die meisten gefundenen Unterschiede werden die des Papiers sein, nicht die des Textes.