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PDF-Links bearbeiten und prüfen

Legen Sie einen Link auf ein Wort oder auf einen Bereich, zu einer Adresse oder zu einer Seite des Dokuments. Und vor allem: Sehen Sie alle Links, die das PDF schon enthält, mit ihrem wirklichen Ziel – auch die, die eine Adresse anzeigen und woandershin führen.

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  1. 1Öffnen Sie Ihr PDF – nichts wird hochgeladen.
  2. 2Legen Sie einen Link auf einen Text oder einen Bereich, oder gehen Sie die vorhandenen durch.
  3. 3Herunterladen: Die Links reisen mit dem Dokument.

So setzen und prüfen Sie Links in einem PDF

Öffnen Sie das Dokument; hochgeladen wird nichts. Um einen Link zu setzen, wählen Sie das Wort aus, das anklickbar werden soll, oder ziehen einen Bereich über der Seite auf – über einem Logo, einer Tabellenzelle, einer Abbildung. Dann geben Sie das Ziel an: eine Webadresse, eine E-Mail-Adresse oder eine Seite des Dokuments selbst, womit ein gedrucktes Inhaltsverzeichnis anklickbar wird. Ein fehlendes „https://“ oder „mailto:“ wird ergänzt, aber sichtbar und nicht heimlich, denn prüfen lässt sich nur, was man auch liest. Um das Vorhandene zu sichten, führt die Übersicht jeden Link des Dokuments Seite für Seite auf, mit seinem sichtbaren Text und seinem wirklichen Ziel. Ausgeschriebene Web- und E-Mail-Adressen im Fließtext werden erkannt und mit einem Handgriff anklickbar gemacht, einzeln oder alle zusammen. Geschrieben werden Standard-Linkanmerkungen: Beim Empfänger funktionieren sie ohne Installation, und die Datei verlässt Ihr Gerät nicht – was zählt, wenn Sie gerade die Links eines fremden Anhangs prüfen.

Wenn der Link woandershin führt, als er verspricht

Ein Link im PDF zeigt einen Text und führt an eine Adresse, und nichts zwingt beide, dasselbe zu sagen. Aus betrügerischen E-Mails kennt das jeder; im Dateianhang merkt es niemand, weil kein Reader das Ziel von sich aus daneben schreibt. Eine angebliche Rechnung, die im Text die Adresse Ihrer Bank zeigt und auf eine fremde Domain führt, sieht auf dem Bildschirm vollkommen unauffällig aus. Die Übersicht stellt beides nebeneinander und meldet die Stellen, an denen der angezeigte Hostname und das Ziel nicht zur selben Domain gehören. Gemeldet wird außerdem, was für sich schon heikel ist: Adressen mit „javascript:“, „file:“ oder „data:“ – geschrieben werden sie hier ohnehin nicht – und unverschlüsselte http-Adressen, bei denen manche Reader eine Warnung einblenden. Machen Sie diese Prüfung bei jedem PDF von einem Unbekannten, bevor Sie klicken, und bei den eigenen vor dem Versand. Dort ist der Fall harmloser und trotzdem peinlich: Im Text wurde die neue Adresse gepflegt, im Link nicht.

Gelöschte Seiten und Links, die ins Leere zeigen

Interne Links zielen auf eine Seitennummer, nicht auf eine Überschrift. Nehmen Sie eine Seite heraus, stellen Sie Kapitel um, hängen Sie vorn einen Anhang an – die alten Links zielen weiter auf die frühere Position und landen ein paar Seiten daneben. Bemerkt wird das erst, wenn jemand klickt, oft Monate später und selten der Verfasser selbst. Beim Export werden deshalb die Links, die sich retten lassen, auf ihre richtige Seite nachgeführt, und die, die nirgendwohin mehr führen, entfernt, statt als Blindgänger in der Datei zu bleiben. Gemeldet werden ebenso Links ohne Fläche, auf die niemand klicken kann, Links außerhalb des Satzspiegels und zwei Links, die genau übereinanderliegen. Was Sie nicht angefasst haben, bleibt unangetastet: Ein Dokument, dessen Links niemand bearbeitet hat, kommt mit seinen ursprünglichen Anmerkungen wieder heraus. Für eine klickbare Gliederung in der Seitenleiste sind Lesezeichen zuständig, und wer versteckte Daten loswerden will, greift zum Bereinigen-Werkzeug.

Häufige Fragen

Wie füge ich einen klickbaren Link in ein PDF ein?

Wählen Sie den Text aus, der klickbar werden soll, oder ziehen Sie einen Bereich auf der Seite auf, und geben Sie dann das Ziel an: eine URL, eine E-Mail-Adresse oder eine Seite des Dokuments. Der Hyperlink, den Sie erhalten, ist eine Standardanmerkung des Formats.

Wie sehe ich alle Links eines Dokuments?

Die Übersicht listet sie Seite für Seite auf, mit dem, was sie anzeigen, und dem, wohin sie wirklich führen. Nur so fällt ein irreführender Link auf, dessen sichtbarer Text eine Adresse zeigt, während das Ziel ein ganz anderes ist – ein gängiger Trick aus betrügerischen E-Mails, der auch in PDFs reist.

Werden ausgeschriebene Adressen klickbar?

Ja: Web- und E-Mail-Adressen, die im Text stehen, werden erkannt, und Sie machen sie mit einem Handgriff klickbar – alle auf einmal oder einzeln.

Was wird aus einem Link, der auf eine gelöschte Seite führte?

Beim Export wird er auf die richtige Seite neu gesetzt oder entfernt, statt in der Datei zu bleiben und danebenzuzeigen – ein häufiger Fehler, und unsichtbar, solange niemand klickt.

Funktionieren meine Links beim Empfänger?

Ja: Es sind Standard-Linkanmerkungen, die Acrobat, Vorschau, Browser und E-Reader lesen, ohne dass etwas installiert werden muss.

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