VélinPDF
Schriftart, Schriftgröße und Farbe: wie beim Text daneben – einstellbar, sobald der Text steht

Gescanntes PDF durchsuchbar machen (OCR)

Ein Scan ist nur ein Bild: Darin lässt sich nichts suchen und nichts kopieren. Die Texterkennung legt eine Textebene unter das Bild – am Aussehen ändert sich nichts, aber das Dokument wird durchsuchbar.

Kostenlos · 100 % lokal – nichts wird hochgeladen
  1. 1Öffnen Sie Ihr gescanntes PDF.
  2. 2Starten Sie die Texterkennung und wählen Sie die Sprache.
  3. 3Laden Sie das nun durchsuchbare PDF herunter.

Vom Scan zum durchsuchbaren Dokument

Ein eingescanntes Blatt ist für den Rechner eine Fotografie: Die Suche findet darin nichts, kopieren lässt sich nichts, und ein Ordner voller solcher Dateien ist nur so gut wie seine Dateinamen. Die Texterkennung liest das Bild und legt eine unsichtbare Textebene darunter – am Aussehen ändert sich kein einziger Bildpunkt, aber das Dokument wird durchsuchbar, auswählbar und kopierbar und lässt sich anschließend in Word, in Excel oder in reinen Text umwandeln. Beim Öffnen prüft Vélin PDF jede Seite und sagt Ihnen, wie viele davon bloße Bilder sind; Sie wählen die Sprache des Dokuments, entscheiden, ob nur die gescannten Seiten, alle oder eine Seitenspanne an die Reihe kommen, und sehen der Erkennung Seite für Seite zu. Das Seltene daran: Die Maschine selbst steckt in der Anwendung. Ein Arztbrief, eine Lohnabrechnung, ein Grundbuchauszug aus Wien oder ein Rechnungsbeleg, der zehn Jahre lang aufzubewahren ist, wird lesbar, ohne je einen Server zu sehen, und nach dem ersten Besuch auch ohne Internetverbindung.

Wo die Maschine zweifelt, fragt sie nach

Hundertprozentig zuverlässig ist keine Erkennung, und wer das verspricht, hat noch keinen schiefen Fotokopierer bedient. Deutschsprachige Vorlagen legen nach: Umlaute, das ß, das in einer blassen Kopie gern zum B gerät, gestempelte Eingangsvermerke quer über der Zeile, handschriftliche Randnotizen, Zusammensetzungen wie Grundstücksverkehrsgenehmigung, die kein Wörterbuch stützt. Geraten wird deshalb nicht stillschweigend: Jedes Wort, bei dem sich die Maschine unsicher ist, kommt in eine Liste – links der Ausschnitt aus dem Originalbild, daneben ein Textfeld zum Berichtigen und die Angabe, wie sicher die Erkennung war. Was als unlesbar gilt, steht dort von vornherein abgewählt, damit ein schneller Klick nichts Erfundenes in die Datei trägt. Eine gerade eingelegte Vorlage mit 300 Punkten pro Zoll liefert ein nahezu fehlerfreies Ergebnis, ein abfotografierter Aushang deutlich weniger. Und weil der Inhalt nun auffindbar ist: Soll eine vertrauliche Stelle verschwinden, braucht sie jetzt die Schwärzung, die die Zeichen aus der Seite nimmt und die Bildpunkte darunter mitschwärzt.

Häufige Fragen

Läuft die OCR auf einem Server?

Nein – das ist selten, und genau darin liegt der Vorteil: Die Erkennung arbeitet in Ihrem Browser. Ein vertrauliches gescanntes Dokument geht nirgendwohin, und personenbezogene Daten bleiben DSGVO-konform bei Ihnen.

Welche Sprachen werden erkannt?

Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch. Für Dokumente, in denen sich zwei Sprachen mischen, gibt es zusätzlich einen Modus Französisch + Englisch. Das Modell der gewählten Sprache wird beim ersten Mal geladen und bleibt danach auf dem Gerät.

Verändert sich das Aussehen des Scans?

Nein. Das Bild bleibt, wie es ist; der erkannte Text liegt unsichtbar darunter und dient allein dem Suchen und Kopieren.

Wie lange dauert die Erkennung?

Einige Sekunden pro Seite auf einem neueren Rechner, auf dem Telefon länger: Gerechnet wird alles bei Ihnen, ohne Warteschlange und ohne Kontingent.

Ist der erkannte Text hundertprozentig zuverlässig?

Nein, und keine Maschine ist es: Ein sauberer, gerader Scan liefert ausgezeichnete Ergebnisse, eine schiefe oder gerasterte Fotokopie deutlich weniger. Der erkannte Text dient dem Suchen und Kopieren; lesen Sie ihn nach, bevor Sie sich als Quelle darauf stützen.

Dokument — die anderen Werkzeuge

Alle 42 Werkzeuge ansehen